Mit Tunnelblick nehme ich dich mit auf eine Reise durch meine Klangwelt – irgendwo
zwischen Mystik, Kryptiden und der Suche nach neuen Perspektiven. Die Tracks sind
inspiriert von der Faszination für geheimnisvolle Wesen, alte Rituale und das
Unbekannte.
Jeder Track auf Tunnelblick öffnet ein neues Tor: Druiden Shuffle gibt den Startschuss –
ein treibender Rhythmus, wie ein alter Ritus. Hopium entfaltet sich wie ein
rhythmisches Mantra und zieht dich in eine tranceartige Dimension, während
Gargoyle im düsteren Schatten alter Kathedralen lauert und die Mysterien der
Vergangenheit aufdeckt. Klartraum öffnet die Tür zu einer anderen Realität und Kreis
spielt mit Wiederholung und Struktur.
Medusa hypnotisiert, Duality spielt mit Gegensätzen, Urlaub macht kurz Pause.
Singularity fragt, wie weit Technik eigentlich gehen darf, Orwell sieht dabei zu.
Menhir ist für mich ein zentrales Stück – verbunden mit Erde, Zeit und Gewicht. Trotz
der Dur-Tonart trägt Banshee eine unerklärliche Traurigkeit in sich, ein leises Paradox
aus Hoffnung und Melancholie, Faun ist ein kreatives Zusammenspiel von jazzigen
Harmonien, klassischen Motiven und einem Hauch Debussys, das in einem filigranen
Fingerstyle-Gewand einen träumerischen, beruhigenden Abschluss findet.
Tunnelblick ist kein Konzeptalbum – aber es hat einen roten Faden. Vielleicht findest du
ihn, vielleicht auch nicht.